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Tagesgeld

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage suchen viele Bankkunden nach einer geeigneten Kombination aus Sicherheit und attraktiver Verzinsung, die einer stabilen Basis zugrunde liegen. Das Tagesgeldkonto erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit, da es über viele Vorteile verfügt, mit denen die Kapitalanlage beim Anleger punkten kann. Welche das im Einzelnen sind, haben wir kurz für Sie zusammengefasst.

Die positive Bilanz

Tagesgeld als Investition

© Adam Gault/Digital Vision/Thinkstock

Der wichtigste Punkt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, ist nach wie vor die tägliche Verfügbarkeit. Im Gegensatz zum klassischen Sparbuch kann man zu jeder Zeit auf sein Tagesgeld zurückgreifen – sprich, wenn man etwas Geld benötigt, wird es einfach auf ein entsprechendes Referenzkonto (in der Regel Girokonto) überwiesen. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Zinssatz, mit dem andere Spareinlagen kaum mithalten können. Je nach Bankinstitut sorgt eine zwei- bis fünfprozentige Verzinsung jeden Tag für einen kontinuierlichen Anstieg der Geldanlage, wobei in der Regel nicht mal ein Mindestanlagebetrag erforderlich ist.
Ebenso positiv hervorzuheben ist der Verzicht auf teure Kontoführungsgebühren, damit der Anleger 100 Prozent seiner Erträge behalten kann und mit keiner Bank teilen muss. Neben dem gebührenfreien Tagesgeldkonto ist das Kapital weitgehend vor Verlusten geschützt: Die Anlagen sind bis zu 20.000 Euro (90 % der Summe) in der EU gesetzlich abgesichert. Deshalb eignet sich die Form der Kapitalanlage auch bestens zum kurzfristigen Geldparken. Ein weiterer Bonus ist das besagte Referenzkonto, über das man sein Tagesgeld abheben kann. Das Tagesgeldkonto an sich kann nicht für das Bezahlen von Einkäufen verwendet werden, da es über eine EC-Karte verfügt und somit den Kontoinhaber vor ungewollten Transaktionen schützt. Wer sich für ein online geführtes Konto entscheidet, kann weltweit 24 Stunden am Tag über sein Tagesgeld verfügen.

Die Zinsausschüttung findet wiederum – je nach Bankinstitut – einmal im Monat oder alle viertel Jahre statt, um den Zinseffekt noch zu verstärken. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Angebote und die daran geknüpften Bedingungen der Geldinstitute entsprechend vielfältig, deshalb sollte man sich vorab über alle möglichen Zinssätze informieren, die gerade das Interessante an dem Tagesgeldkonto sind. Möchte man die aktuellen Angebote in Ruhe untereinander vergleichen, gibt es entsprechende Portale, die diesen Service anbieten. Hat man sich für eine Bank entschieden, ist die Kontoeröffnung ebenso einfach wie die Kontoführung. In der Regel kann man das Tagesgeldkonto online oder direkt vor Ort eröffnen – nur kurze Zeit später erhält man bereits seine persönlichen Zugangsdaten und kann mit dem fleißigen Sparen beginnen.

Weitere Sparmöglichkeiten

Im Gegensatz zum modernen Sparbuch besteht noch die Möglichkeit für Tagesgeldkontobesitzer, bis zu fünf weitere Unterkonten anzulegen, um auf ein bestimmtes Ziel hinzusparen. Man kann jedem Konto einen anderen Namen geben und sogar auf dem iPhone oder iPad mit einem zugehörigen Bild hinterlegen. Dadurch behält man seine Sparziele im Auge und kann sich nach einem gewissen Zeitraum einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Natürlich besteht auch hier weiterhin die Möglichkeit, jederzeit über sein Geld zu verfügen – allerdings kann man sich bei mehreren Tagesgeldkonten auf zwei oder drei Konten festlegen, die man nicht anrührt und sein Geld für sich arbeiten lässt. Nach einer gewissen Schonfrist oder Wartezeit wird man positiv überrascht sein, was aus seiner kleinen Geldanlage geworden ist.