Mehr Kennzahlen beim E-Shopping
Online-Shops sind auf dem klaren Vormarsch. Vielfältige Angebote, gute Lieferkonditionen und sichere Zahlungsverfahren machen den Einkauf komfortabel und sicher und E-Shops genießen reichlich Zufluss. Doch viele Online-Händler wissen gar nicht, wie viele der Shopbesucher später auch tatsächlich einkaufen. Plattformbetreibern entgehen somit häufig wichtige Informationen über ihre Seite, die durch optimales Monitoring behoben werden können.
Besseres Controlling
Eine Studie des Hamburger Unternehmens Novomind AG fand kürzlich heraus, dass viele Internethändler nicht wissen, wieviele Besucher genau auf ihre Plattform finden und welche davon auch tatsächlich etwas kaufen. Trotz zahlreicher technischer Möglichkeiten der Web-Analysen bleiben wichtige Kennzahlen unbeachtet und Tools bleiben schlichtweg unbenutzt. Insbesondere betriebswirtschaftlich und strategisch bedeutsame Möglichkeiten werden daher nicht ausgeschöpft.
Doch gerade in diesem Bereich ist ein ausgeprägtes Controlling unerlässlich für den Erfolg des Anbieters sowie für die Optimierung hinsichtlich des Kunden.
Optimales Monitoring
Die Studie zeigt, dass Besucherströme nur teilweise erfasst werden und dass die Shop-Betreiber auch über den vorherigen Weg zur Seite hin oft nicht Bescheid wissen. Das muss nicht sein, sagen Internet-Experten. Denn rein technisch besitzen nahezu alle Internethändler die Voraussetzungen für ein genaues Monitoring. Ein deutlicher Unterschied war beispielsweise im Rahmen einer Kundenbefagung ersichtlich. Darin wurde die Zufriedenheit der Kunden ermittelt, die ergab, dass 81 Prozent der Unternehmen mit einem umfassenden Monitoring zufriedene Kunden haben. Internethändler mit einem auf die nötigsten Aspekte begrenzten Monitoring hingegen nur 53 Prozent.
Wer also einen professionellen Internet-Shop betreibt, sollte seine Plattform gut überwachen und möglichst viele Kennzahlen erfassen, sodass die Optimierung zum Erfolg beiträgt.